Kurse

HALLESCHES ZENTRUM FÜR TEMPORO

MANDIBULÄRE REGULATION

Moderne Funktionslehre betrachtet die gnathische Funktion als ein in die Reflektorik des neuromuskulären Systems eingebettetes Geschehen. Die Okklusion soll auch in ihrem senso-motorischen Wert und ihrer Harmonie zur Kopf und Körperhaltung verstanden werden. So wird die funktionelle Behandlung von chronischen Muskelfehlfunktionen mit ihren Auswirkungen bis hin zu atypischen Schmerzen möglich. Erst das umfassende Verständnis der vernetzten Funktionskreise gibt Zukunftssicherheit bei der Behandlung der CMD.

DIE ORTHOKRANIALE ARTIKULATOR PROGRAMMIERUNG (OAP) 

Dieser Kurs bietet Innovation pur. Seit Stuart und McCullum hat sich in der Artikulatortechnik nichts Grundsätzliches mehr geändert, jetzt kommt die Modellpositionierung im Artikulator als wesentliche Determinante für die Modellsteuerung hinzu. Lernen Sie, welche Möglichkeiten sich auftun, wenn man sich vom hypotetischen Konzept der Scharnierachse löst. Mit welch einfachen Mitteln wir eine Referenzebene mit funktioneller Relevanz einsetzen können, die Kauebene. Wie wir gezielt die anatomische, bzw. okklusale Grundlage für eine harmonische Funktion schaffen können, statt Dysfunktionsbewegungen zu messen und zu reproduzieren. Wie sinnvoll ist es wirklich, den Artikulator links und rechts mit unterschiedlichen Werten zu programmieren, was für Kauflächen kommen dabei heraus, und wie beeinflussen diese wiederum die Funktion, die damit erzielt werden kann? In diesem Kurs wird wirklich neues Gedankengut geboten, denn wir haben diese Techniken selbst entwickelt und patentiert. Lernen sie, wie wir konstruktiv mit der Kauebene arbeiten können, was eigentlich "orthokraniale Okklusion" bedeutet. Wie wir die Kauebene sowohl in vivo, als auch im Artikulator vermessen können, wie wir Modelle funktionsgerecht in einen vorhandenen Artikulator einstellen können und welche funktionelle Rolle korrekte Kompensationskurven spielen. Wie man mit weniger Aufwand mehr erreichen kann!

TROUBLE SHOOTING IN HALLE (TSH)

Dieser Kurs soll allen helfen, die noch ein Problem mit der klinischen Umsetzung der Inhalte aus dem OAP und /oder MYO haben.
ZTM Ute Bertram, Gründerin des HZTMR ist als regelmäßige Gastgeberin für die ITMR-Kurse in Halle auf dem neuesten Stand. Gleichzeitig betreut sie im HZTMR täglich Zahnärzte und Therapeuten bei der Arbeit am Patienten. Als Laborinhaberin ist sie mit der Umsetzung der Ebene- und Vektorbezogenen Artikulatorprogrammierung nicht nur vertraut, sondern ausgesprochen routiniert.
Sie nimmt sich in diesem Kurs persönlich allen Problemstellungen an, zeigt, wie es leichter geht und hilft mögliche Probleme zu lösen.

Nur für Absolventen der Kurse OAP und MYO!

CMD & MYOZENTRIK (MYO)

Welche Rolle spielt die Neuromuskulatur bei der CMD, welche die Reflektorik? Was hat das Nackenrezeptorfeld um den C2 mit dem Trigeminus zu tun, und welche funktionellen Verknüpfungen gibt es zwischen der Haltung des Unterkiefers und der des Kopfes? Wie lässt sich verspannte Muskulatur zeitnah und effizient entkrampfen, wie wirkt sich dies auf die Unterkieferhaltung aus und wie kann diese entkrampfte Lage des Unterkiefers fehlerfrei registriert werden? Antworten auf diese und viele andere Fragen bietet dieser Kurs. Wir halten seit über 20 Jahren Myozentrikkurse ab, unsere Erfahrung baut auf dem unmittelbaren Kontakt mit Dr. Jankelson, dem Urheber der Myozentrik, und aus dem ständigen internationalen Kontakt mit anderen Referenten der Myozentrik. Wir haben das ursprüngliche Konzept verfeinert, in dem wir orthopädische Relationen, die Modellvermessung und viele weitere Informationen integrieren um sicher zustellen, dass am Ende eine möglichst stimmige und funktionelle Uk-Lage steht. Wie in jede anderen Technik gibt es auch in der Myozentrik Fehlermöglichkeiten, aber wir arbeiten seit 20 Jahren daran, Fehlerquellen im Vorfeld auszuräumen und die Bissnahmetechnik zu perfektionieren. Lernen Sie über die neuromuskulären und orthopädischen Wechselspiele bei der CMD und üben Sie intensiv eine einfache aber hochpräzise Bissnahmetechnik. Erfahren Sie an sich selbst, wie gut das myozentrische Konzept funktionieren kann!

SENSOMOTORISCHE OKKLUSALTHERAPlE (SMO) 

Seit über 35 Jahren beschäftigen wir uns im ITMR nun mit der Okklusion. Zuerst das Aufwachs­konzept nach Lundeen, der die Lehren von Payne und Thomas anschaulich zusammengefasst hatte, dann das biomechanische Konzept (Pölz), und schließlich das Okklusalkonzept nach Jankelson und seine Systematik der Koronoplastie. Dabei haben sich die zugrunde liegenden Axiome im Laufe der Zeit geändert: Ursprünglich gab es einen "Determinantenkäfig" (W. Schöttl), bei dem es keine retrale Bewegung gab und alle Seit- und Vorschubbewegungen von Eck- und Frontzähnen geführt wurden. Als wir von der RKP (retrale Kontakt-Position) als zentrische Bisslage abrückten verlor dieses Konzept aber seine Logik. In der Biomechanik entstanden Freiräume für z. B. die "immediate sideshift" in der Kaufläche. Jankelson schließlich war noch nie von einer mechanischen Funktionsvorstellung ausgegangen und legte sein Okklusionskonzept so aus, dass möglichst wenig Ausweichbewegungen für den Unterkiefer nötig sind, um Vorkontakte zu vermeiden. All das haben wir zusammengeführt in ein klar verständliches System zur Analyse und Konstruktion einer stabilen und neuromuskulär harmonischen Okklusion. Es geht darum, die Okklusion gezielt so zu gestalten, dass sich über die Propriozeption neue funktionelle motorische Muster bilden. Selbst chronische Zweifler werden überzeugt, denn in diesem Kurs stellt jeder Teilnehmer mehrere Aufbissbehelfe für sich selbst her und kann die Rolle der okklusalen Elemente am eigenen Körper (bzw. im eigenen Mund) erfahren. Die Okklusion ist das tägliche Brot der Zahntechnik und Zahnheilkunde - diese Ausbildung ist eine wertvolle Investition! Zweites Thema des Kurses ist die Therapie mit Aufbissbehelfen. Unterschiedliche Behelfe werden vorgestellt, vom einfachen vorkonfektionierten Aqualizer über den elastischen volladjustierten Myozeptor bis hin zur Bissorthese mit voll funktionsfähigen Kauflächen. Die Herstellung wird ebenso eingeübt, wie Schritte in der Praxis, bei der Eingliederung, der Reokkludierung, etc.

DIE FUNKTIONELLE NEUROMUSKULÄRE C M D- DlAGNOSTlK (NMD)

Ein Patient kommt mit einer Kieferklemme, ein anderer mit Schmerzen am Kiefergelenk, wieder einer mit Gelenkknacken, und noch einer mit Tinnitus und schließlich gar einer mit Nackenschmerzen, die er angeblich seit der Eingliederung einer Brücke hat. Was tun? Die Symptome bei der CMD können sehr weit gefächert sein, auch die Psyche kann belastet sein; wie soll man da differenzieren, ob man dem Patienten, der einen gerade um Hilfe ersucht, auch helfen kann? Was sind eigentlich übertragene Schmerzen und myofasziale Trigger Punkte und wie bewerte ich sie? Wie kann ich Übertherapie ebenso vermeiden, wie Untertherapie? Kann ich vielleicht eine CMD erkennen, die erst im Entstehen ist, gibt es prädisponierende Faktoren? Dieser Kurs führt die Teilnehmer weit über die gewöhnliche Funktionsanalyse hinaus. Sie lernen muskuloskelettale Belastungen aus der Kopf- und Körperhaltung zu bewerten, die HWS und die Kopfgelenke auf Blockaden zu untersuchen, die innovative Technik der Photometrie zur orthopädischen Analyse der Körper-, Kopf- und Kieferhaltung einzusetzen, die Kopf- und Nackenmuskeln im Detail zu untersuchen, die Kiefergelenkfunktion auf einfache und effiziente Weise zu prüfen, Zahnbogenformen und andere okklusale Zeichen im Lichte der dazugehörigen Funktion, bzw. Dys- oder Parafunktion zu verstehen. Aber auch kurze Screening Untersuchungen aus der Neurologie und Psychologie sind enthalten und eine zielführende Kommunikationstechnik bei der so wichtigen Anamnese wird dargelegt. Dabei wird viel Wert auf ein effizientes Vorgehen gelegt, denn bei der Untersuchung der CMD könnte man sich leicht im Detail verlieren. Wichtiger aber ist es, eine möglichst umfassende Übersicht über das (Dys-) Funktionsgeschehen zu bekommen, um einen Patienten im Bedarfsfalle auch gezielt an Ko-Therapeuten überweisen zu können und die Therapie in einfachen Schritten dort ansetzen zu lassen, wo auch am meisten bewegt werden kann.

Emotional Freedom Techniques (EFT)TM

Die EFT-Methode des Amerikaners Gary Craig ist eine neuartige Vorgehensweise zur Auflösung energetischer Blockaden und gehört in den Bereich energetischer Psychologie – sie ist jedoch keine Psychotherapie. Sie basiert auf den Erkenntnissen und Erfahrungen des klinischen Psychologen Roger J. Callahan aus den 70er und 80er-Jahren. In den USA ist die Effektivität von EFT durch empirische Studien nachgewiesen. Ziel der Methode ist eine Wiederherstellung des ungestörten Energieflusses im Körper. Diese Unterbrechung im Energiefluss ist nach Gary Craig der direkte Grund für die emotionale Verstimmung und Not. D.h. also, wenn die Erinnerung keine Unterbrechung im Energiesystem des Körpers verursacht, können folglich auch kein negatives Gefühl und keine funktionale Störung (somatische oder psychosomatische Beschwerden) entstehen. Hier finden wir auch die Erklärung dafür, warum manche Menschen von ihren Erinnerungen gequält werden und andere nicht. Fazit des EFT ist, dass alle körperlichen und psychischen Störungen dieselben Ursachen haben, nämlich eine Unterbrechung im Energiesystem des Körpers. Im Wesentlichen ist EFT eine psychologische Version der Akupunktur, außer dass keine Nadeln eingesetzt werden. Stattdessen werden spezifische Meridian-Punkte stimuliert, indem sie mit den Fingern geklopft werden, während die Person sich auf ihr Problem konzentriert.

Inhalt: Die Teilnehmer erfahren die Hintergründe des EFT, die Prinzipien der energetischen Psychologie, das Formulieren der richtigen Lösungssätze, das Erkennen von Aspekten und lernen die Methode durch Anwenden bei sich selbst und anderen Teilnehmern. Zusätzliche Elemente sind Switching auflösen, Erlauben und Verzeihen und der Prozess des inneren Friedens sowie Grundsätze der psychologischen Umkehr. Demonstrationen durch Kursleiter. Umfangreiches schriftliches Material.

Besuch dieses Kurses setzt nicht voraus eine gesamte Ausbildung machen zu wollen.

Cranio-Mandibuläre Dysfunktion im Verständnis der Funktion (CMDVF)

Spezifische Behandlungstechniken bei CMD Patienten in der interdisziplinären Zusammenarbeit Zahnarzt / Zahntechniker und Physiotherapeut.                           Die photometrische Analyse zum Therapieansatz, so lassen sich intrasegmentale und segmentübergreifende Dysfunktionen erkennen.                        Befunderhebung und  Behandlungstechnik aus zahnärztlicher Sicht. Befunderhebung und Behandlungstechniken der Kiefer- und Kopfregion aus manualtherapeutischer Sicht. Kontrolle der manualtherapeutischen Behandlungsergebnisse über das Zahnsystem.

Therapie: Myozentrik (neuromuskuläre Bisslagebestimmung) Therapiemittel: Myoorthese / Myozeptor

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